Jazz-Schlagzeuger Max Roach gestorben

NEW YORK. Der Jazz-Schlagzeuger Max Roach ist im Alter von 83 Jahren in New York gestorben. Er erlag am Mittwochabend in einer Klinik in Manhattan einer langen Krankheit, wie ein Sprecher seiner Plattenfirma am Donnerstag mitteilte. Roach war einer der ersten Bebop-Schlagzeuger und prägte diese Stilrichtung mit seinen rhythmischen Erfindungen und Improvisationen am Schlagzeug führend mit. Bereits mit 16 Jahren hatte er seine ersten grossen Auftritte: Als 1940 der Schlagzeuger von Duke Ellington drei Nächte ausfiel, war der junge Roach auf der Bühne.

In den 40er- und 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts spielte er zusammen mit zahlreichen Jazz-Legenden. Seine schnelle Handführung und seine Fähigkeit, gleichzeitig verschiedene Rhythmen durchzuhalten, zeichneten ihn als Schlagzeuger aus. Roach durchbrach den Viervierteltakt des konventionellen Jazz. 1988 schrieb die «New York Times» über ihn, er sei eines der Wunder der zeitgenössischen Musik: «Die abgerundete Eleganz seines Klangs am Schlagzeug stellt Max Roach als einen Meister ohnegleichen heraus.»

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